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Reinsdorf

Hier finden sich Jugend und Sport

Mit den durch BER neu definierten Lufträumen wird es nach wie vor nahezu uneingeschränkte Streckenflugmöglichkeiten von Reinsdorf aus geben. Der Sonderlandeplatz gilt als ökologisch nachhaltig: So wurde im Zuge der Entwicklung des Flugplatzes und seiner Flächennutzung im Westen des Platzes ein Tannenwäldchen angepflanzt.

Weiterhin ist die Neuanschaffung der Hochleistungswinde des AeCB von Skylaunch mit einem Gasmotor ganz besonders dem Umweltgedanken geschuldet. EDOD ist ein Top-Anziehungspunkt für Segelflieger, Kunstflieger, Fallschirmspringer und eine erstklassige, touristische Idylle direkt am Fläming-Skate. 
 
 


 
 

Vom Transall zum Trike

Vor dem 2. Weltkrieg war Reinsdorf der Arbeitsflugplatz der Fliegerschule Gatow.

Während des Krieges diente der Platz als Jäger-Basis zur „Reichsluftverteidigung“. Nach 1945 wurde Reinsdorf zum Dezentralisierungsflugplatz für sowjetische Jagdflugzeuge aus dem Jagdfliegerregiment in Jüterbog, solange es dort MiG’s gab, die auf Rasen starten und landen durften (bis MiG-21). Die MiG-23 durfte das nicht mehr; sie benötigte asphaltierte oder betonierte Pisten. Also wurde Reinsdorf zum Dezentralisierungsflugplatz der sowjetischen Hubschrauber aus Sperenberg.

Von 1991 bis zum Abzug der Sowjetischen Streitkräfte nutzte der Elbe-Elster e.V. in Absprache den Platz mit. Die Flugplatz Reinsdorf Betriebs GmbH gründete sich.

Schon 1993 erfolgte die Erteilung der Betriebsgenehmigung durch die Luftfahrtbehörde des Landes Brandenburg für den Betrieb eines Sonderlandeplatzes. Seitdem siedelte sich dort auch der Aero Club Berlin e.V. an. Die enge Anbindung nicht nur an den Berliner Westen zeigt, dass Reinsdorf, von Beginn an ein Liebling der Hauptstädter, seine Geschichte nutzen sollte: als Runway zur Welt für Privatflieger aus Berlin und dem gesamten südlichen Umland, als Ziel für Kulturtouristen aus ganz Europa, denen Mobilität mehr bedeutet als eine Bahncard.

Die Vielfalt der Fluggeräte und Luftraumnutzung von Transall bis Trike und vom Fallschirmsprung bis zum Windenhöhenschlepp mit folgendem Segelkunstflug bietet Nutzern und Besuchern ein abwechslungsreiches Highlight einer jeden Umland-Tour.

Privatfliegerei ist eben nicht eine etwas teurere Möglichkeit der Mobilität. Sie ist ein Sport, dessen Sportler in allen Bereichen des Alltags die Umgebung ihres liebsten Hobbys und die Kultur insgesamt bereichern.
 
 


 
 

Magnet für Luftsportler

Segelflug, Segelkunstflug, Motorflug, Motorkunstflug, Fallschirmspringen – eine attraktive Palette von Möglichkeiten für Privatflieger wird durch die Vereine in Reinsdorf ermöglicht. Als Segelflugvereine sind der „Aero Club Berlin“, „Luftsportverein Elbe Elster“ und der „LSV Looping“ aktiv.

Dem Aero Club Berlin e.V. ist unter anderem seit 12 Jahren ein Schulprojekt zu verdanken, das Schülern einer Berliner Schule die Möglichkeit eröffnet, in Theorie und Praxis des Segelflugs hinein zu schnuppern. Da wird aktiv Nachwuchs rekrutiert. Engagierten Motorkunstflug kann man beim LSV Looping sehen, bestaunen – und lernen.
 
 


 
 

Highlight an der Strecke der Skater

Der Sonderlandeplatz Reinsdorf mit seiner aktiven Jugendförderung für Segelflug, mit Ausbildung in Motor-, Ultraleicht sowie Fallschirmsprung, ist in den vergangenen Jahren nicht nur als Fliegercampingplatz für Gastvereine zu einem populären Ziel in der Region und nahe der Metropole Berlin geworden. Die Gaststätte mit Terrasse unterm nach oben offenen Fliegerhimmel wird von ambitionierten Fotografen auch mit dem Auto oder Fahrrad angesteuert, die manchmal staunend zur Kenntnis nehmen, dass sogar Transall C 160-Maschinen der Luftwaffe auf dem riesengrossen Grasplatz Landungen trainieren.

Und: Immer mehr Gäste kommen wegen der Fläming-Skate mit ihren privaten Flugzeugen nach Reinsdorf. Das ist vielleicht die attraktivste Perspektive für EDOD: Die Fläming-Skate, eine der international beliebtesten Country-Highways für Skater und Radler zwischen Elbe und Oder, ist ein Magnet für Sportler von der Bretagne bis zum Ural.

Die Flieger lassen Ihre Luftfahrzeuge in Reinsdorf stehen, um die 230 Kilometer lange und drei Meter breite Asphaltbahn quer durch die Mark einfach mal auszuprobieren. Europas Skate-Region südlich von Berlin profitiert somit ganz direkt von den Flugplätzen – Wirtschaftsentwickler und Politiker können daraus lernen:

Privatfliegerei kann als Wirtschafts- und Freizeit-Förderungsfaktor nicht hoch genug eingeschätzt werden.
 
 


 
 

Vereinsportrait

Strahlende Kinderaugen. Jugendliche, die nicht mit Playstation und dennoch mit hochtechnisierten Maschinen umgehen. Eltern und Großeltern, die für die Entwicklung ihrer Kinder und Enkel weit mehr tun, als Futter heranzuschaffen und den Nachwuchs groß zu ziehen. Ausgeglichene, zufriedene Lehrer. Wo gibt es das? Nun, in Reinsdorf. Ein kleiner Verein, der seit Jahren zu den größten gehört, was technische Möglichkeiten und die höchsten Standards der Ausbildung und des Leistungssegelflugs betrifft, ist der Aero-Club Berlin mit Sitz am Flugplatz Reinsdorf.

Die bereits beantragte Anpassung der Segelflug-Start- und Landeflächen auf eine Gesamtlänge (Windenschleppstrecke) von 2.550 Metern wird die Angebotsbreite im Bereich Segelflug besonders attraktiv halten, auch für auswärtige Piloten. Denn die mit der nagelneuen Winde erreichten Ausklinkhöhe sind Spitzenklasse.

Bei der derzeitig bekannten, geplanten Luftraumstruktur kann der Flugplatz sein Strecken- und Kunstflugangebot auch zukünftig ohne jede Einschränkung aufrecht erhalten. Da kann der Nachwuchs also kommen, gern auch mit der Fahrgemeinschaft aus Berlin!
 
 


 
 

Kontaktdaten Flugplatz Reinsdorf

Flugplatz Reinsdorf Betriebs GmbH
Flugplatz
14913 Reinsdorf
Telefon: +49 (0) 33746 – 6980
E-Mail: fmu-rsf(at)t-online.de
www.edod.de

CODE

EDOD

  • Technische Daten
  • Standort:

    51°54' 03''N 13°11' 39''O

  • Baujahr:

    1935

  • Kapazität:

    10.000 Flugbewegungen

  • Größe:

    120 ha

  • Link:

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