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Eberswalde-Finow

Sprungbrett für Tourismus in die Region

Der Flugplatz Eberswalde-Finow ist sowohl für Wanderflieger als auch für Geschäftsflieger eine ideale Adresse, um das nordöstliche Berliner Umland mit seiner eiszeitlich geprägten Landschaft zu erkunden. Das ab Mitte 2015 in Betrieb gehende Instrumentenanflugverfahren wird die bereits gestiegenen Flugbewegungen sicher noch einmal „beflügeln“ und der kommerziellen Erschließung nutzen. Die Stadt Eberswalde wird von der Landesregierung Brandenburg als einer von 15 Premiumstandorten und als „Regionaler Wachstumskern“ bezeichnet.
 
 


 
 

Die Zukunft ist schon angekommen

EDAV heute, das ist ein Platz, der seine Entstehung einem ersten Landerwerb durch den Reichsfiskus Luftfahrt 1936 verdankt. Bis 1938 wurde der Platz dann zum Fliegerhorst ausgebaut, 1939 umgebaut zum Einsatzhafen. Nach 1945 wird Finow durch die sowjetischen, später durch die GUS-Streitkräfte genutzt. 1971 fand dazu der Ausbau der Piste auf 2.520 x 50 Meter statt; verkürzt wurde die Start- und Landebahn erst 2011 – auf nunmehr 1.480 Meter.

In den letzten Jahren hat sich der Flugplatz so entwickelt, dass man daran sogar den Aufschwung der ganzen Region ablesen kann: 2012 waren es noch 6.500 Bewegungen, die von der Flugleitung gezählt wurden. 2013 schon 7.500. Für 2014 rechnet man mit einem weiteren Anstieg. EDAV hat Zukunft.

Also plant man, voraussichtlich ab Mitte 2015 ein Instrumentenanflugverfahren mit GPS möglich zu machen. Auch die Ausweisung von 12 Hektar zusätzlicher Gewerbefläche am Rand der Flugbetriebsfläche zeigt, welche Hoffnungen die Gemeinde in ihren einstigen Fliegerhorst steckt, der längst zur Keimzelle einer modernen Infrastruktur für die Großregion Barnim geworden ist.

Dabei sind die vorhandenen Hallen, Stellplätze und sonstigen Möglichkeiten so großzügig vorhanden, dass die Flugplatzleitung noch nicht einmal auf Erweiterungen angewiesen ist.

Wer sich die Freude gönnt, in Finow die Ultraleicht-Ausbildung zu absolvieren, weiß:
Vom Abheben bis zur Landung, vom Aufenthalt im Bistro bis zu den Gesprächen in den Betrieben herrscht überall eine positive, hoffnungsvolle Stimmung – die Zukunft mit weiteren Chancen kann kommen, auch wenn sie in den schönsten Facetten heute schon genutzt wird.
 
 


 
 

Gute Stimmung im Nordosten

Wenn sich die Menschen zur geselligen Pause zusammensetzen, ist im Bistro die Stimmung natürlich gut: 20 Arbeitsplätze werden allein durch Firmen am Flugplatz garantiert. Die Finow Air Service GmbH, ein Luftfahrtunternehmen, das von Ambulanzflügen über Charter-, Rund- und Cargoflüge einen ganzen Sack attraktiver Angebote bereithält, hat für ihre 10 Fachkräfte volle Auftragsbücher.

KAPI electronics, ein Avionikservice mit eigener Forschung und Entwicklung, wird ebenfalls gut in Anspruch genommen. Der Air Service Uckermark bietet Charter und Rundflüge an. Die Firma Kauffmann Lackierung ist mit Aufarbeitung voll beschäftigt.
 
 


 
 

Schiffshebewerk in Reichweite

Der Flugplatz hat sich zu einem perfekt in die Landschaft integrierten Angebot für Tourismus und Freizeit entwickelt. Umweltprobleme?

Fehlanzeige. Natur und Umweltschutz mit der Fliegerei zu verbinde, ist in Finow vorbildlich gelungen. Der nahe Verkehrsknotenpunkt Eberswalde mit Schiene und Wasserwegen (Oder-Havel-Wasserstraße mit einem attraktiven Binnenhafen) und der Flugplatz ergänzen sich sehr gut, und auch die Jagdgebiete in der Schorfheide sind vom Flugplatz Finow aus leicht zu erreichen. Das Gleiche gilt für den Zoo, das Kloster Chorin, das Schiffshebewerk oder die Luftfahrthistorische Sammlung Finowfurt. Die Angebote für Rundflüge können perspektivisch zu einem Top-Highlight für Berliner Flugenthusiasten und insbesondere Wassersportler werden: Fluggäste haben die attraktiven Wasserstraßen rund um das Schiffshebewerk und von diesem historischen Denkmal bis zu den Fürstenberger Seen eine wunderbare Landschaft im Blick. Oder aber die hügelige Idylle bis nach Schwedt, Templin und Prenzlau.

Wer will, kann sich bis an die Ostseeküste pilotieren lassen.
Flugtouristen mit eigenem Flieger finden in der Umgebung des Flugplatzes eine Reihe von Attraktionen, die den Anflug lohnen – bis hin zum Roadrunner’s Paradise mit dem kultigen „race61“, einem bedeutenden Treffen von Fahrzeugen aus dem Osten.

Und es kommt noch besser: Der Flächennutzungsplan der Stadt Eberswalde weist am Rand der Flugbetriebsfläche ca. 12 ha Gewerbefläche aus. Luftfahrtaffine Gewerbe sind also auch zu weiterem Wachstum willkommen!
 
 


 
 

Firmenportrait „Flugplatz Eberswalde Finow“

KAPI electronics GmbH wurde 2004 am Flugplatz gegründet. Unternehmensgegenstand ist die
Entwicklung, Produktion und Montage sowie der Einbau, Vertrieb und Service von stationären und mobilen Datensystemen.

Die Produkte werden durch KAPI electronics aus industriellen, speziell entwickelten und zugelieferten, außerdem aus selbst gefertigten Komponenten hergestellt.

Danach erfolgen die Einbauten. 7 Mitarbeiter, auf lange Zeit beschäftigt, freuen sich über volle Auftragsbücher. Selbst die Deutsche Bahn AG nutzt heute KAPI Datensysteme und überwacht damit per Datenfernübertragung zurzeit fast alle elektronischen Stellwerke (ESTW) in den Bereichen Berlin und Nord-Ost – insgesamt mehr als 100 Bauwerke. KAPI ist Vertriebspartner von f.u.n.k.e. Avionics GmbH für den Raum zwischen Elbe und Oder. Wer rastet, der rostet: KAPI kann das nicht passieren.

Weitere Einsatzgebiete sind in Planung; und selbst in den Berliner Rathäusern interessieren sich Verwaltungschefs für das Thema.
 
 


 
 

Kontaktdaten Flugplatz Eberswalde Finow

Flugplatz Eberswalde Finow
Inhaber/Betreiber Baukontrakt GmbH
Am Flugplatz 1
16227 Eberswalde
Telefon: +49 (0) 3334 – 35060
E-Mail: info(at)edav.eu
www.edav.eu

CODE

EDAV

  • Technische Daten
  • Standort:

    52°49′38″N 13°41′37″O

  • Baujahr:

    1938

  • Kapazität:

    Landebahn bis 85 t

  • Größe:

    600 ha

  • Link:

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