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drewitz flugplatz

Cottbus-Drewitz

GPS im Anflug

Der Flugplatz Cottbus-Drewitz heute ist ein moderner Verkehrslandeplatz mit allen Möglichkeiten, die lokale und regionale Wirtschaft zu unterstützen. Das war nicht immer so. Erst 1937/38 wurde der Wald gerodet und eine tragfähige Rasenfläche hergestellt. 1939 wurde der Flugplatz als Arbeitsflugplatz der militärischen Flugzeugführerschule A/B 3 in Betrieb genommen, 1944 an die Luftwaffe übergeben.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er durch die Sowjetische Militäradministration, 1953 durch den Aeroclub der DDR (Volkspolizei Luft) übernommen. Das war die erste militärische Organisation der DDR, die – da als Club getarnt – nach dem Krieg die Erlaubnis zum Fliegen erhalten hatte. Am 26. September 1956 nahm die NVA den Platz in Besitz und nutzte ihn bis 1990. Danach kam die Luftwaffe der Bundeswehr, am 3. Oktober 1990 startete letztmals eine MiG-21 nach Manching bei Ingolstadt.

Damit war der Weg frei zur Gründung der Flughafen Süd-Brandenburg-Cottbus GmbH; der zivile Luftverkehr fand seine Fortsetzung mit der Eröffnung der Luftfahrerschule 1995.

Zur Bundesgartenschau in Cottbus landete am 29. April 1995 zunächst eine King Air, eine Woche später wurde die Genehmigung zur Betriebsaufnahme des Verkehrslandeplatzes Cottbus-Drewitz erteilt. Die Modernisierung führte 1996 zu einer Befeuerungsanlage, 2000 zur Inbetriebnahme eines neuen Towers, 2001 zum Baubeginn für das neue Terminal und im September 2002 zur Betriebsaufnahme des IFR-Verkehrs. Für das vierte Quartal 2014 wird die Einführung eines auf EGNOS basierenden GPS-Instrumentenanflugverfahrens erwartet. Und: Ein Flächennutzungsplan für die gewerbliche Ansiedlung außerhalb des Flugplatzgeländes lässt auf weitere Prosperität der Region in Folge des Flugverkehrs hoffen. Mehr Hallenkapazität, dringend nötig, ist in Vorbereitung.
 
 


 
 

Platz für die Größten

Hier trainieren auch Verkehrsflieger: Bereits am 26. September 1995 führte der erste Trainingsflug des Airbus A320 „Cottbus“ der Lufthansa zu diesem Platz. Danach wurde der Platz systematisch ausgebaut und modernisiert. EDCD wird auch von der Fliegerschule Spree Neiße Flug für die Pilotenausbildung und Flugzeugcharter genutzt.

Gäste finden attraktive Ziele in der Umgebung: das Motorsportzentrum Jänschwalde, die Fischerstadt Peitz mit ihrem historischen Stadtkern und dem Festungsturm, das barocke Zisterzienserkloster Neuzelle samt Klosterbrauerei/-brennerei und Bierbad.

Am Flugplatz gibt es ein Bistro im Terminal, die Fliegerlounge mit WLAN und Pilotenruheraum, einen Hotelservice und Mietwagen.
 
 


 
 

24 Stunden geöffnet

Eine uneingeschränkter 24-Stunden-Flugbetrieb ist innerhalb der bestehenden Betriebsgenehmigung möglich. So bietet sich, bei guter Zusammenarbeit der Flugplätze rund um Berlin, EDCE als Ausweich- und Ergänzungsflughafen eine weitere Entwicklungmöglichkeit.

Cottbus-Drewitz hat damit seine Rolle in der Metropolregion gefunden.

Die regionale Wirtschaft kann davon deutlich und spürbar profitieren.

Auch wenn die Zahl der nicht gewerblichen Flugbewegungen die der gewerblichen noch übersteigt, so gibt es doch starke Tendenzen, dieses Verhältnis umzukehren, wie die Entwicklung der vergangenen Jahre aufzeigt. Auch für das Tourismus- und Freizeitangebot des näheren Umfelds ist ein Ausbau sinnvoll. Seitens der Betreiber heißt es: „Vielen ist die Bedeutung der Anbindung aus der Luft noch nicht klar. Hier erschließt sich ein Markt mit neuen Kunden. Der Platz liegt nahe dem Spreewald und dem Oder-Neiße- Radweg und bietet beste Luftanbindung.“ Cottbus und die Kreisstadt Forst sind ebenfalls sehr gut angebunden.

EDCD ist schon heute ein Verkehrslandeplatz, der von vielen Unternehmen mit Sitz außerhalb der Region dazu genutzt wird, um den Kontakt zu ihren Zweigniederlassungen in diesem Einzugsgebiet auszubauen. Der Erhalt von Arbeitsplätzen und weitere Investitionen in der Region werden so erleichtert.
 
 


 
 

Firmenportrait „Flugplatz Cottbus-Drewitz“

Peter Müller schaut gelassen übers Flugfeld. Der Geschäftsführer und Ausbildungsleiter der Fliegerschule Spree Neiße Flug geht seit 1976 in die Luft – und das mit anhaltender Begeisterung: Mehr als 4.200 Flugstunden hat der Ausbilder als Berufsflugzeugführer mit Instrumentenflugberechtigung sowie als Lehrer für PPL und UL bereits auf dem Buckel.

Damit kann man als alter Hase gelten, dem die Flugschüler großes Vertrauen zollen. Ob in der Ikarus C-42 oder Katana DV-20, der Cessna 172 oder der Robin DR 253, neun Flugschüler, die gerade an ihren Lizenzen arbeiten, finden geeignetes und bestens gewartetes Fluggerät vor. Zur Crew gehört auch Oliver Böhme, der bereits über 14 Jahre fliegt und Luftsportgeräteführer und Lehrer für UL’s ist. Gäste können jederzeit Mitflüge buchen. Bei den Veranstaltungen am Flugplatz werden die Fähigkeiten, die bei der Spree Neiße Flug unterrichtet werden, qualifiziert mit den Teilnehmern weiterentwickelt – z.B. bei einem Nachtflugtraining. Wer mehr will, dem hilft die Schule gern: Die Kontakte reichen auch zu befreundeten Partnerschulen. Der Flugplatz Cottbus- Drewitz und seine Fliegerschule sind damit der Platz für Menschen, denen es nicht reicht, nur gut zu sein.
 
 


 
 

Kontaktdaten Verkehrslandeplatz Cottbus-Drewitz

Flughafen Süd- Brandenburg- Cottbus GmbH
Flugplatzstr. 1
03197Jänschwalde Ost
Telefon: +49 (0) 35607 – 693 Verwaltung
Mail: verwaltung(at)flugplatz-drewitz.de
www.flugplatz-drewitz.de

CODE

EDCD

  • Technische Daten
  • Standort:

    ‎51°53′22″N 14°31′55″O

  • Baujahr:

    1939

  • Kapazität:

    Flugzeuge bis 30t

  • Größe:

    500 ha

  • Link:

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